Das Gerichtsgutachten


Für Gerichtsgutachten werden die schärfsten Einschränkungen angesetzt. Auftraggeber ist stets das Gericht und beauftragt werden im allgemeinen nur öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sofern das zu begutachtendende Thema im zertifizierten Fachgebiet  liegt. In Ausnahmefällen, wenn z.B. kein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger zur Verfügung steht, kann auch ein Sachverständiger ohne diese Zertifizierung dem Gericht vorgeschlagen und daraufhin beauftragt werden.

 

Streitfragen im anerkannten Bestellungsgebiet

Die öffentliche Bestellung und Vereidigung gewährleistet die hohe gerichtliche Qualifikation für Analoge und Digitale Fotografie. Mögliche Aufgabenstellungen sind unter anderem:

 


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Qualitative Einschätzung fotografischer
Arbeiten und Dienstleistungen 

Schäden und Wertermittlung fotografischer
Arbeiten und Geräte

Technische Bewertung von Funktionsweisen
und Mängeln fotografischer Geräte

Authentität, Manipulation und
Fälschung von Bildern und Bilddateien

Fotochemische und prozesstechnische
Fragestellungen

Zuverlässigkeit von Beweisbildern

Prüfung und Bewertung zugesicherter
Eigenschaften

 

Streitfragen ausserhalb des Bestellungsgebietes

Für Problemstellungen bildgebender und bildverarbeitender Geräte und Verfahren ausserhalb der Fotografie besteht derzeit keine öffentliche Bestellung und Vereidigung. Es kann aber für folgende Problemstellungen eine gerichtliche Beauftragung vorgeschlagen werden, worauf die Zulassung im Einzelfall geprüft wird:

 


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Bildrelevante Probleme in der Video-
und Sicherheitstechnik

Bildrelevante Probleme in der Filmtechnik

Beurteilung von Beweismaterial basierend
auf Videotechnik

Scanner und Digitalisierungstechniken

Digitale Bildverarbeitung

Druckertechnologien